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Gesundheitskonzern Großübernahmen bei Fresenius sind erst 2020 geplant

Für 2019 will man sich auf das Kerngeschäft konzentrieren und eher nur kleine Übernahmen angehen. Für gute Gelegenheiten sei man jedoch bereit.

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Die letzte große Übernahme von Akorn wurde abgesagt. Quelle: Reuters

Frankfurt Der akquisitionshungrige hessische Gesundheitskonzern Fresenius will es dieses Jahr bei Übernahmen ruhiger angehen lassen. „Wir möchten uns in diesem Jahr auf unsere Investitionen in unser Kerngeschäft konzentrieren“, sagte Finanzvorstand Rachel Empey der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

„Für 2019 sehen wir bis jetzt eher kleinere oder mittlere Akquisitionen. Eine große Übernahme kommt eher 2020 oder später“, sagte sie. Sollte sich jedoch eine Gelegenheit bieten, „sind wir bereit“, betonte Empey. Die Bilanz sei stark, ebenso der freie Mittelzufluss. „Wir haben ziemlich viel finanzielle Schlagkraft“, versicherte Empey.

Der Dax-Konzern hatte im vergangenen Jahr die 4,75 Milliarden-Dollar schwere Übernahme des US-Generikaherstellers Akorn abgesagt. Als Grund führte Fresenius an, die Akorn-Spitze habe der US-Arzneimittelbehörde FDA wissentlich gefälschte Testergebnisse schicken lassen.

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