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Globale Handelskonflikte Bankenverband senkt Wachstumsprognosen für deutsche Wirtschaft

Der Bundesverband deutscher Banken geht zwar davon aus, dass der Aufschwung hierzulande weitergeht – allerdings schwächer als bislang angenommen.

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Bankenverband senkt Wachstumsprognosen für deutsche Wirtschaft Quelle: Reuters

Berlin Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) rechnet mit weniger Wachstum für die heimische Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt werde im zu Ende gehenden Jahr voraussichtlich um 1,9 und 2019 um 1,8 Prozent zulegen, erklärte der BdB in einer am Donnerstag veröffentlichten Prognose, die auf einer Umfrage unter 13 Chefvolkswirten privater Banken beruht. Bislang waren 2,4 und 1,9 Prozent vorausgesagt worden.

„Mit weiter eskalierenden Handelskonflikten und den aktuellen Schwierigkeiten in einigen Schwellenländern droht die Weltwirtschaft zunehmend in vermintes Gelände zu geraten“, sagte BdB-Hauptgeschäftsführer Christian Ossig. Eine robuste, von der guten Arbeitsmarktentwicklung sowie realen Lohnsteigerungen getragene Binnennachfrage dürften aber für eine Fortsetzung des Aufschwungs sorgen.

Als Schwachpunkt im deutschen Konjunkturbild macht der Verband die Investitionen in Ausrüstungen wie Maschinen und Anlagen aus. „Gemessen an der Ertragslage der Unternehmen, der hohen Kapazitätsauslastung, dem anhaltenden Wirtschaftswachstum und den weiterhin sehr niedrigen Zinsen hätten die Investitionen viel kräftiger wachsen müssen“, sagte Ossig. Für das kommende Jahr zeichne sich erneut ein geringeres Tempo bei den Investitionen ab.

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