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Goldman Sachs US-Bank schließt Millionenvergleich nach Zinsmanipulation

Mit einer Vergleichszahlung von über 50 Millionen Dollar legt die US-Großbank Goldman Sachs einen Rechtsstreit wegen Zinsmanipulation bei. Auch andere Geldhäuser wie die Deutsche Bank haben bereits gezahlt.

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Die US-Bank legt eine Klage wegen Zinsmanipulation mit einer Zahlung über 56,5 Millionen Dollar bei. Quelle: AP

New York Nach der Deutschen Bank und anderen Geldhäusern hat nun auch Goldman Sachs eine US-Sammelklage wegen Zinsmanipulationen mit einer Vergleichszahlung beigelegt. Goldman überweist den Klägern 56,5 Millionen Dollar Schadenersatz, wie aus Unterlagen hervorgeht, die am Freitag (Ortszeit) bei einem New Yorker Gericht eingereicht werden.

Das ist mehr Geld als die anderen sieben Institute jeweils zahlen. Diese hatten im Mai Vergleiche über insgesamt 324 Millionen Dollar vereinbart. Die Deutsche Bank und das Schweizer Institut Credit Suisse steuerten damals je 50 Millionen Dollar bei.

Die Kläger – Pensionsfonds, amerikanische Kommunen und andere Großinvestoren – werfen den Banken vor, zumindest von 2009 bis 2012 den Marktindex Isdafix manipuliert zu haben. Vom Isdafix hängen Zins-Swaps und strukturierte Derivate im Billionen-Volumen ab. Beschuldigt werden insgesamt mehr als ein Dutzend Banken. Bislang keinen Vergleich geschlossen haben nach Auskunft von Klägeranwälten UBS, BNP Paribas, HSBC, Morgan Stanley, Nomura, Wells Fargo sowie der britische Broker ICAP.

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