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Goldman Sachs US-Großbank rechnet mit Milliardenverlust wegen Steuerreform

Die US-Steuerreform kam in der Wirtschaft gut an. Anders sieht es in Teilen des Banksektors aus. Die US-Großbank Goldman Sachs rechnet im laufenden Quartal mit Einbußen in Höhe von über vier Milliarden Euro.

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Goldman Sachs rechnet mit Milliardenverlust wegen Steuerreform Quelle: AP

New York Die Bank Goldman Sachs rechnet durch die kurz vor Weihnachten beschlossene Steuerreform in den USA im vierten Quartal mit Gewinneinbußen von fünf Milliarden Dollar (4,2 Milliarden Euro). Zwei Drittel davon seien Änderungen bei der sogenannten Heimführungs-Steuer geschuldet, wenn Geld aus dem Ausland in die USA zurücküberwiesen wird, erklärte Goldman Sachs am Freitag. Der restliche Verlust hänge mit anderen Änderungen am Steuersystem zusammen.

US-Unternehmen parkten oft ihr Geld legal im Ausland, um so der hohen Körperschaftssteuer zu entgehen. Experten gehen davon aus, dass ein Teil dieses Geldes wieder zurückgeführt werden wird, weil nun die Körperschaftssteuer gesenkt wurde. Nach Schätzungen könnte es dabei um 2,5 Billionen Dollar oder noch mehr Geld gehen.

Allerdings dürfte das – wie ähnliche Reformen aus der Geschichte zeigen – wenig Auswirkungen auf die US-Volkswirtschaft haben. Zum einen weil ja der Steuersatz gesenkt wurde, zum anderen weil das zurückgeführte Geld oft in eigene Aktien investiert wird und nicht, um neue Stellen zu schaffen oder den Betrieb auszubauen.

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