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Greensill Bank Hypo Real Estate legte Millionen bei Greensill an – Konflikt um mögliche Entschädigung

Die in der Finanzkrise gerettete Hypo Real Estate fordert 75 Millionen Euro vom Einlagensicherungsfonds des Bankenverbandes. Dieser wehrt sich gegen eine Entschädigung.

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Der Einlagensicherungsfonds des Bankenverbands weist die HRE darauf hin, dass Spareinlagen von Finanzinstituten nicht geschützt seien. Quelle: Imago

Rund um die Pleite der Bremer Greensill Bank ist ein Streit entbrannt um Entschädigungszahlungen an die verstaatlichte Hypo Real Estate. Das Geldhaus, das in der Finanzkrise mit mehreren Milliarden Euro vom Staat gerettet werden musste, legte einem Bericht der „Welt“ zufolge 75 Millionen Euro bei der Greensill Bank an und will das Geld nun vom Einlagensicherungsfonds des Bankenverbands zurückbekommen.

Dieser sieht dafür aber keine Grundlage, weil die HRE seiner Ansicht nach eine Bank ist und Spareinlagen von Finanzinstituten nicht geschützt sind. „Der Einlagensicherungsfonds kann auf Nachfrage nicht bestätigen, dass es sich bei der HRE nicht um ein Finanzinstitut handelt“, erklärte ein Sprecher des Verbands. Von der HRE und dem Bundesfinanzministerium war zunächst kein Kommentar zu erhalten.

Die „Welt“ zitierte aus eine Erklärung der HRE: „Aus Sicht der HRE ist die gesamte angelegte Summe von 75 Millionen Euro vollständig über den Einlagensicherungsfonds abgesichert.“ Das habe man sich zusichern lassen, als man zwischen April 2018 und Dezember 2019 die Termingeldeinlagen getätigt habe.

Auch zahlreiche Kommunen zittern um ihre Einlagen bei der Greensill Bank, da diese seit einigen Jahren nicht mehr vom Einlagensicherungsfonds gesichert sind. Ob sie ihr Geld je wiedersehen, hängt davon ab, wie viel der Insolvenzverwalter noch rausholen kann. Bislang bekannt sind Einlagen von 255 Millionen Euro von 26 deutschen Städten und Gemeinden, darunter Monheim am Rhein und die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden.

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