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Griechenland Banken planen milliardenschweren Problemkreditverkauf

Anfang nächsten Jahres wollen drei griechische Großbanken wohl faule Kredite im Umfang von mehreren Milliarden Euro verkaufen. Der hohe Druck der Zentralbank des Landes mache diesen Schritt notwendig.

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Unter anderem die Alpha Bank plant einen milliardenschweren Verkauf von Problemkrediten. Quelle: AP

Athen Die drei griechischen Großbanken Piraeus, National und Alpha planen Branchenkreisen zufolge einen milliardenschweren Verkauf von Problemkrediten zu Beginn des nächsten Jahres. Grund sei der zunehmende Druck, den die Zentralbank des Landes auf die Institute ausübe, sagten hochrangige Banker am Donnerstag. Anfang 2018 wollten die Geldhäuser die Rekordsumme von 5,5 Milliarden Euro an faulen Krediten losschlagen. Der Verkauf solle bis Ende März abgeschlossen werden.

Derzeit sitzen die griechischen Banken auf Problemkrediten von insgesamt 103 Milliarden Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) pocht darauf, dass das Volumen bis Ende 2019 um 38 Milliarden Euro reduziert wird.

Die griechischen Banken leiden unter der langjährigen Wirtschaftsmisere in dem hoch verschuldeten Land. Dieses kam zuletzt nur mühsam bei der Verringerung des Berges an faulen Bankkrediten voran.

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