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Großbanken Crédit Agricole und Santander legen Depotbank-Geschäft zusammen

Die neue Depotbank soll Papiere im Wert von 3,34 Mrd. Euro verwahren. Hinzu kommt die Verwaltung von Aktien und Fonds im Wert von 1,83 Mrd. Euro.

Crédit Agricole und Santander legen Depotbank-Geschäft zusammen Quelle: Reuters

ParisDie französische Bank Crédit Agricole und das spanische Geldhaus Santander legen ihr Geschäft mit der Verwahrung von Wertpapieren und zugehörigen Dienstleistungen zusammen. Die fusionierte Depotbank verwahrt dann Papiere im Wert von rund 3,34 Milliarden Euro und verwaltet weitere Aktien und Fonds im Wert von 1,83 Milliarden Euro, wie die beiden Banken am Mittwoch gemeinsam mitteilen. Crédit Agricole kann damit zu den in Europa in dem Geschäft führenden Instituten BNP Paribas, HSBC und Société Générale aufschließen. Weltweit ist State Street aus den USA im Depotbank-Geschäft mit einem verwahrten Volumen von mehr als 30 Milliarden Dollar führend.

Das Geschäft gilt als margenschwach, bietet den Banken in Zeiten niedriger Zinsen aber stabile Einnahmen. Daher versuchen sie Größenvorteile durch Übernahmen zu nutzen. In Deutschland hatte die Commerzbank ihr Depotbank-Geschäft vor sechs Jahren an die hierzulande marktführende BNP Paribas verkauft. Von 2020 an lässt die Commerzbank ihre Wertpapiergeschäfte von HSBC abwickeln.

Crédit Agricole tritt als Depotbank auch künftig unter der Marke Caceis auf, Santander betrieb das Geschäft in Spanien und Südamerika bisher unter dem Namen S3. Die Franzosen sollen 69,5 Prozent der Anteile an der fusionierten Depotbank halten, Santander den Rest. Die Spanier erwarten aus der Zusammenlegung einen Kapitalertrag von rund 700 Millionen Euro.

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