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Großbritannien Großbritannien: Verbraucherausgaben sinken erstmals seit 2012

Wegen der Ungewissheit, was nach dem Brexit kommt, horten die Briten lieber ihr Geld, als es auszugeben. Erstmals seit fünf Jahren sanken die Konsumausgaben auf der Insel, wie der Kreditkartenkonzern Visa ermittelt hat.

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Großbritanniens Verbraucher halten sich beim Shopping zurück. Quelle: dpa

London Die britischen Verbraucher haben nach einer Berechnung des Kreditkartenkonzerns Visa 2017 erstmals seit fünf Jahren weniger ausgegeben. Der Rückgang habe bei 0,3 Prozent gelegen, teilte das Unternehmen am Montag mit.

In den vier vorangegangenen Jahren waren die Ausgaben im Schnitt noch um 1,7 Prozent gestiegen. Allein im Dezember sanken die Konsumausgaben laut Visa im Vergleich zum Dezember 2016 um ein Prozent. Die Zahlen sind ein weiterer Beleg dafür, dass sich die Briten mit Käufen wegen der gestiegenen Inflation und der Unsicherheit rund um den EU-Austritt zurückhalten.

Der Brexit soll im März 2019 vollzogen werden. Weil die Verhandlungen zwischen der Regierung in London und der EU nur schleppend vorankommen, fürchten viele Unternehmen einen ungeordneten Austritt. Dann würden für den Handel mit der EU automatisch hohe Hürden aufgestellt.

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