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Großbritannien Notenbankchef Carney deutet wegen Brexit längere Amtszeit an

Die zuletzt stockenden Brexit-Verhandlungen nimmt Notenbank-Chef Mark Carney zum Anlass, länger als geplant im Amt zu bleiben.

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Der Chef der britischen Notenbank nimmt die stockenden Brexit-Verhandlungen zum Anlass, um eine Verlängerung seiner Amtszeit anzubieten. Quelle: Reuters

London Mit Blick auf den anstehenden EU-Austritt Großbritanniens hat Notenbank-Chef Mark Carney Bereitschaft signalisiert, länger als geplant im Amt zu bleiben. Vor dem Finanzausschuss des Parlaments bestätigte er am Dienstag Berichte, wonach er mit Finanzminister Philip Hammond über dieses Thema gesprochen hat.

Carney verwies darauf, dass er seine Zeit an der Spitze der Notenbank bereits wegen des Brexit verlängert habe. „Ich bin gewillt, alles Weitere zu tun, was ich kann, um einen reibungslosen Brexit und einen effizienten Übergang bei der Bank of England zu ermöglichen“, fügte er hinzu. Eine entsprechende Erklärung werde voraussichtlich in angemessener Zeit veröffentlicht.

Großbritannien will Ende März 2019 die Europäische Union verlassen. Die Verhandlungen über den Austritt stockten jedoch zuletzt. Der Kanadier Carney steht seit Juli 2013 an der Spitze der Notenbank. Zunächst wollte er nur fünf seiner acht Amtsjahre absolvieren, entschied sich dann jedoch mit Blick auf den anstehenden Brexit, noch ein Jahr bis Mitte 2019 dranzuhängen.

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