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Großbritannien-Wahl Schottlands Regierungschefin feiert trotz herber Verluste

Rund 20 Sitze hat die Schottische Nationalpartei voraussichtlich verloren. Trotzdem sieht sich die schottische Regierungschefin Sturgeon als Siegerin der Wahl. Das Ergebnis sei ein Desaster – aber nur für Theresa May.

Die schottische Regierungschefin zieht eine positive Wahlbilanz. Quelle: AP

EdinburghDie schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon sieht die Schottische Nationalpartei (SNP) trotz starker Verluste als Siegerin der Parlamentswahl in Großbritannien. Für die britische Premierministerin Theresa May sei das Ergebnis dagegen ein Desaster, sagte Sturgeon der BBC nach Auszählung von mehr als der Hälfte der Stimmen.

Die SNP kommt Hochrechnungen zufolge nur noch auf 32 bis 37 Sitze. Bei der vorangegangenen Wahl im Jahr 2015 hatte die SNP noch 56 von 59 möglichen Sitzen in Schottland geholt. Sturgeons Parteifreund und Amtsvorgänger Alex Salmond musste seinen Parlamentssitz an die Konservativen abgeben. Auch der Fraktionschef der Schottischen Nationalpartei (SNP) im britischen Parlament, Angus Robertson, verlor sein Mandat.

Sturgeon strebt ein zweites Referendum über Schottlands Unabhängigkeit an. Sie begründet dies mit dem EU-Austritt Großbritanniens, den eine Mehrheit der Schotten abgelehnt hat.

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