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Großbritanniens EU-Austritt Bundesbank sieht keine Gefahr einer Kreditklemme aufgrund des Brexits

Ein Mangel an Finanzierungsmöglichkeiten sei nach einem Brexit nicht absehbar. Mögliche Risiken für die Finanzstabilität habe man unter Kontrolle.

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Brexit: Bundesbank sieht keine Gefahr einer Kreditklemme Quelle: dpa

Auch nach einem Brexit werden aus Sicht der Bundesbank immer noch genügend Finanzprodukte auf dem Kontinent zur Verfügung stehen. „Einen Versorgungsengpass mit Finanzdienstleistungen oder gar eine Kreditklemme wird es nicht geben“, sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling am Donnerstag in Frankfurt. Der überwiegende Teil solcher Dienstleistungen und Produkte werde auch dann noch erhältlich sein. Wuermeling ist im Bundesbank-Vorstand für die Bankenaufsicht zuständig.

„Dank großer Anstrengungen aller Beteiligten kann ich festhalten, dass wir gut vorbereitet sind und die Risiken für die Finanzstabilität unter Kontrolle haben“, sagte der Notenbank-Vorstand. Auch wenige Tage vor dem geplanten EU-Austritt des Landes ist die Gefahr eines ungeregelten Brexit noch nicht gebannt.

Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen auf ihrem Gipfel über den Antrag der britischen Premierministerin Theresa May beraten, den geplanten Austrittstermin um drei Monate zu verschieben. Dieser ist eigentlich für den 29. März geplant. Allerdings hat das britische Parlament wiederholt den mit der EU ausgehandelten Austrittsvertrag abgelehnt. So droht auch weiterhin ein ungeregelter Brexit.

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