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Großevakuierung in Frankfurt Goldschatz der Bundesbank wird streng bewacht

Eine Bombenentschärfung sorgt in Frankfurt für eine Großevakuierung – auch bei der deutschen Notenbank. Die dort liegenden Goldreserven seien aber nicht in Gefahr. Die üblichen Sicherheitsvorkehrungen blieben bestehen.

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Die Hälfte des zweitgrößten Goldschatz der Welt ist sicher. Quelle: dpa

Frankfurt Der deutsche Goldschatz in den Tresoren der Bundesbank ist auch während der für Sonntag geplanten Großevakuierung in Frankfurt streng gesichert. „Auf dem Bundesbankgelände werden die üblichen Sicherheitsvorkehrungen herrschen“, sagte ein Sprecher der deutschen Notenbank am Donnerstag in Frankfurt. Wegen einer Bombenentschärfung werden am Sonntag in der Mainmetropole voraussichtlich mehr als 60.000 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen. Im Gefahrenbereich liegt auch die durch die Bundespolizei bewachte Zentrale der deutschen Notenbank.

Die Bundesbank hatte erst unlängst ihre geplante Verlagerung von Goldbeständen in ihre Frankfurter Zentrale abgeschlossen. Im unterirdischen Tresor auf dem Bundesbank-Gelände lagert nun die Hälfte des deutschen Goldschatzes – rund 1700 Tonnen des teuren Edelmetalls. Deutschland besitzt mit rund 3378 Tonnen den zweitgrößten Goldschatz der Welt nach den USA. Er hat derzeit einen Wert von rund 120 Milliarden Euro.

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