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Halbjahreszahlen HCOB-Bank steckt Krise gut weg und erhöht Prognose

Die frühere HSH Nordbank erhöht ihre Gewinnprognose für 2021 um mehr als 100 Millionen Euro. Auch für 2022 hat sie schon Pläne.

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„Insbesondere bei der operativen Profitabilität sind wir schneller vorangekommen als geplant.“ Quelle: dpa

Nach einem positiven ersten Halbjahr erhöht die Hamburg Commercial Bank (HCOB) ihre Gewinnprognose für 2021. Man peile für das Gesamtjahr nun mehr als 250 Millionen Euro nach Steuern an, wie die frühere HSH Nordbank am Donnerstag mitteilte. Bisher hatte Bankchef Stefan Ermisch 135 (2020: 102) Millionen Euro veranschlagt.

In den ersten sechs Monaten stand ein Konzerngewinn von 194 (HJ 2020: 4) Millionen Euro zu Buche. Die Bank liege mit „sehr guten Kennziffern“ deutlich über den Erwartungen, sagte Ermisch. „Insbesondere bei der operativen Profitabilität sind wir schneller vorangekommen als geplant.“ Das Management sieht das Institut bestens aufgestellt für den bevorstehenden Eintritt in den Einlagensicherungsfonds (ESF) des Bankenverbands deutscher Banken (BdB) Anfang 2022.

Das Institut war Ende 2018 als erste Landesbank privatisiert worden und ging für eine Milliarde Euro an Finanzinvestoren um Cerberus und JC Flowers. Die HCOB will ihren Schrumpfkurs fortsetzen. Von den 2018 noch 1716 (2020: 1122) Vollzeitstellen sollen 2022 nur etwa 800 übrig bleiben. Ende Juni waren es 947. „Der bis heute einmalige Umbau einer Landesbank zu einer privaten Geschäftsbank war und ist ein enormer Kraftakt“, sagte Ermisch.

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