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Hamburger Sparkasse Haspa fordert staatlich gefördertes Bildungssparen

Die Hamburger Sparkasse fordert eine neue staatliche Förderung, wenn Eltern für die Ausbildung von Kindern finanziell vorsorgen. Dieses Bildungssparen soll auch die Belastung durch die Niedrigzinsen abmildern.

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Die größte deutsche Sparkasse fordert ein staatlich gefördertes Bildungssparen. Quelle: dpa

Hamburg/Berlin Die Hamburger Sparkasse (Haspa) fordert eine neue staatliche Förderung, wenn Eltern für die Ausbildung von Kindern finanziell vorsorgen. So könne einerseits der Rückstand Deutschlands bei den Bildungsinvestitionen abgemildert, andererseits auch ein Lastenausgleich für das niedrige Zinsniveau geschaffen werden, sagte Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der größten deutschen Sparkasse, am Donnerstag in Hamburg.

Konkret sieht das Konzept der Haspa eine staatliche Sparprämie von 20 Prozent auf monatliche Einzahlungen von 20 bis 100 Euro vor. Das Kapital sollte über 10 bis 15 Jahre angesammelt und mit Beginn der Ausbildung des Kindes über drei bis fünf Jahre ausgezahlt werden.

Staatliche Sparanreize hatte bereits Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, im Handelsblatt-Interview gefordert. Riester- und Rürup-Renten würden durch die Zinssituation an Attraktivität verlieren. Ein Ansatz wäre, den Förderumfang nach dem Vermögensbildungsgesetz zu erweitern. Durch die niedrigen Zinsen erzielt der Bundeshaushalt Überschüsse, während die Sparer real Vermögen verlieren. „Ich halte es nur für fair, hier über einen gewissen Ausgleich nachzudenken“, so der ehemalige bayerische Finanzminister.

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