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Handelsstreit US-Defizit im Handel mit China weitet sich aus

Das US-Defizit im Warenhandel mit China ist weiter angestiegen. Es vergrößerte sich um 12,2 Prozent. US-Präsident Trump ist das Defizit ein Dorn im Auge.

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Inmitten des Zollstreits ist das von US-Präsident Donald Trump kritisierte Defizit im Warenhandel mit China weiter angestiegen. Es vergrößerte sich im Mai um 12,2 Prozent auf 30,2 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium in Washington am Mittwoch mitteilte. Die Importe aus der Volksrepublik legten um 12,8 Prozent zu, während die US-Ausfuhren nach China um 14,9 Prozent kletterten.

Insgesamt weitete sich das US-Defizit im Handel mit dem Ausland um 8,4 Prozent auf 55,5 Milliarden Dollar aus – der höchste Wert binnen fünf Monaten. US-Präsident Trump ist das Defizit ein Dorn im Auge. Er kritisierte mehrfach, sein Land werde von wichtigen Handelspartnern wie China über den Tisch gezogen.

Ein Treffen von Trump mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping hatte Hoffnungen auf eine Annäherung im Handelsstreit genährt. Beide haben sich darauf geeinigt, die Gespräche wieder aufzunehmen. Die beiden größten Wirtschaftsmächte überziehen sich seit Monaten mit immer neuen Sonderzöllen. Die Spannungen lasten auf der weltweiten Konjunktur.

Mehr: Lesen Sie hier, wie der Handelsstreit auf Chinas Industriewachstum lastet.

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