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Hannover Messe Tech-Konzerne zeigen Neuheiten aus dem „Internet der Dinge“

Ein Gift-Detektor, eine vernetzte Mäusefalle: Auf der Hannover Messe lösen Tech-Firmen Probleme mit Hilfe von Virtual Reality und neuen Technologien.

Die Hannover Messe wird vom 23. bis 27. April unter dem Motto „Connect & Collaborate“ gemeinsam mit der Logistik-Messe CeMAT ausgerichtet. Quelle: dpa

HannoverDie Palette der Einsatzmöglichkeiten für das Internet der Dinge oder neue Technologien wie Virtual Reality ist vielfältig - einen Blick auf die Möglichkeiten zeigt Microsoft mit Partnern auf der Hannover Messe. Das Schweizer Familienunternehmen Bühler demonstriert etwa, wie sich ein drängendes Problem in der Nahrungsmittelindustrie lösen lässt. Und der Chemie-Konzern Bayer zeigt seine vernetzte Mausefalle.

Seit Jahren ist das gefährliche Gift Aflatoxin bekannt, das unter anderem in Nüssen, Reis und Mais vorkommen kann. In tropischem und subtropischem Klima verbreitet sich das unsichtbare, aber sehr krebserregende Pilzgift besonders schnell. Mit LumoVision stellt das Schweizer Familienunternehmen Bühler in Hannover nun eine gemeinsam mit Microsoft entwickelte „Aschenputtel“-Maschine vor, die per UV-Licht befallene Maiskörner erkennt und aussortiert. Bis zu 15 Tonnen pro Stunde könnten so weitgehend von den gefährlichen Erregern befreit werden, erklärte das Unternehmen in Hannover.

Der Chemie-Konzern Bayer will die Schädlingsbekämpfung in das Internet der Dinge heben. Das „Bayer Rodent Monitoring System“ ist eine Plattform, die zum Beispiel bei einer Ratten- oder Mäuseplage anzeigt, in welche Fallen die Nager bevorzugt gehen. Alle Fallen sind dabei mit Sensoren ausgestattet und im System vernetzt. Wird eine Maus registriert, wird der Nutzer per Mail oder Textnachricht informiert - und kann damit gezielt vorgehen.

Virtual Reality kommt dagegen immer häufiger in Betrieben für die Ausbildung zum Einsatz. Die Deutsche Bahn zeigt etwa ihre Schulungslösung „Eve“, mit der Mitarbeiter in einer virtuellen Umgebung zum Beispiel lernen können, wie man Züge koppelt und entkoppelt. Besonders kritische Situationen können so mit einer VR-Brille gefahrlos trainiert werden.

Wie einfach es inzwischen ist, spezifische Anwendungen in einer virtuellen Umgebung darzustellen, soll die Software ThingWorx Studie des amerikanischen Technologie-Spezialisten PTC beweisen. Jedes Unternehmen könne damit ohne große Programmierkenntnisse Mixed-Reality-Lösungen bauen, die über eine VR-Brille oder mit Microsofts HoloLens für sogenannte Augmented Reality-Darstellungen angesehen werden können, erklärte Microsoft-Manager Michael Zawrel.

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