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Haruhiko Kuroda Japanischer Notenbankchef tritt zweite Amtszeit an

Haruhiko Kuroda bleibt für weitere fünf Jahre Zentralbankchef. Das japanische Parlament stimmte einem entsprechenden Vorschlag zu.

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Tokio Der Gouverneur der japanischen Zentralbank, Haruhiko Kuroda, bleibt weitere fünf Jahre im Amt. Beide Kammern des Parlaments segneten am Freitag einen entsprechenden Vorschlag der Regierung ab. Damit dürften die Währungshüter der Bank of Japan (BoJ) ihre ultralockere Geldpolitik fortsetzen.

Kuroda ist seit 2013 im Amt. Die Notenbank versucht seitdem, die Inflation anzuheizen und die Wirtschaft anzukurbeln. Zwar hat sich Japan nach Einschätzung von Ökonomen aus der jahrelangen Deflation mit stetig fallenden Preisen inzwischen befreit. Doch der Preisanstieg liegt noch immer weit unter dem von der Zentralbank angestrebten Inflationsziel von zwei Prozent.

Nach kürzlichen Angaben von Kuroda wird sein Haus wahrscheinlich erst um das Fiskaljahr 2019 (1. April) herum eine Abkehr von ihrem derzeitigen geldpolitischen Kurs erwägen. Der Notenbankchef erwartet, dass dann das Inflationsziel erreicht werden dürfte. Ursprünglich hatte die BoJ damit innerhalb von zwei Jahren gerechnet.

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