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„Harvey“, „Irma“ und „Maria“ AIG rechnet wegen Hurrikan-Serie mit Kosten in Milliardenhöhe

Die Hurrikans der vergangenen Wochen kommen dem US-Versicherer AIG teuer zu stehen. Für das dritte Quartal rechnet der Konzern mit Kosten von bis zu 3,1 Milliarden Dollar. Die Aktie fiel nachbörslich.

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„Harvey“, „Irma“ und „Maria“: Hurrikans haben in den vergangenen Wochen in den USA viel Schaden angerichtet. Der amerikanische Versicherer rechnet für das dritte Quartal deshalb mit hohen Kosten. Quelle: AP

Bangalore Die Serie von Wirbelstürmen in den USA und der Karibik kommt den amerikanischen Versicherer AIG teuer zu stehen. Der Konzern rechnet nach eigenen Angaben vom Montag für das dritte Quartal mit Kosten von bis zu 3,1 Milliarden Dollar vor Steuern vor allem im Zusammenhang mit den drei Hurrikans „Harvey“, „Irma“ und „Maria“.

Im nachbörslichen US-Handel gab die AIG-Aktie rund ein Prozent nach. AIG war einst der größte Versicherer der Welt. Nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers 2008 geriet der Konzern aber in Schieflage und wurde von der US-Regierung mit 182 Milliarden Dollar vor dem Aus gerettet. Das Geld hat das Unternehmen inzwischen zurückgezahlt.

Die beiden deutschen Rückversicherer Münchener Rück und Hannover Rück hatten wegen der Schäden Fragezeichen hinter ihre Gewinnprognosen gesetzt. Der französische Versicherer Scor geht davon aus, dass die Versicherer weltweit für die Schäden aus den Wirbelstürmen insgesamt mit 95 Milliarden Dollar einstehen müssen.

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