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Hitzewelle Energiekonzern muss Leistung von Atomkraftwerk Fessenheim drosseln

Mit der Maßnahme soll die Aufheizung von Kühlwasser am ältesten französischen Reaktor begrenzt werden. Die Sicherheit wird laut EDF nicht beeinflusst.

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Das Atomkraftwerk gilt seit langem als Sicherheitsrisiko. Quelle: dpa

Paris Wegen der Hitzewelle hat der französische Energiekonzern EDF die Leistung des Atomreaktors Fessenheim 2 unweit der deutschen Grenze gedrosselt. Damit solle die Aufheizung von Kühlwasser begrenzt werden, das aus dem parallel zum Rhein verlaufenden Grand Canal d'Alsace stamme und dorthin wieder zurückfließe. Die Sicherheit werde nicht beeinflusst, teilte der Betreiber EDF am Freitag mit.

Das Kraftwerk Fessenheim im Elsass mit zwei Reaktoren ist das älteste noch laufende Atomkraftwerk Frankreichs. Es gilt bei Kritikern seit langem als Sicherheitsrisiko. Nach neuen Plänen von EDF sollen die beiden Reaktoren bis zum letzten Vierteljahr 2019 laufen, das ist länger als bisher bekannt. Wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher ergänzend berichtete, wurde auch die Leistung von zwei Atomreaktoren entlang der Rhone eingeschränkt.

In größten Teil Frankreichs herrschen Hitzetemperaturen. Die Bürger vieler Départements wurden aufgefordert, besonders wachsam zu sein.

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