Höchster Gewinn nach Finanzkrise Einigung über Skandalbank beflügelt Deutsche Pfandbriefbank

Die Deutsche Pfandbriefbank fährt höchsten Gewinn nach der Finanzkrise ein. Grund ist die Einigung im Streit um die Krisenbank Heta. Operativ ging das Ergebnis zurück – Anteilseigner können sich dennoch freuen.

Die Deutsche Pfandbriefbank profitierte als Gläubiger 2016 von der Schuldenrückzahlung der Heta. Die Dividende steigt deutlich. Quelle: dpa

MünchenDie Deutsche Pfandbriefbank hat dank der Einigung im Streit über die österreichische Krisenbank Heta den höchsten Gewinn seit ihrem Neustart nach der Finanzkrise eingefahren. Das Vorsteuerergebnis schoss um 54 Prozent auf 301 Millionen Euro in die Höhe, wie das Nachfolgeinstitut der kollabierten Immobilienbank Hypo Real Estate am Mittwoch mitteilte.

Die Dividende soll auf 1,05 Euro deutlich erhöht werden. Im Vorjahr hatte die Pfandbriefbank 0,43 Euro ausgeschüttet – allerdings nur anteilig für das Halbjahr nach dem Börsengang 2015.

Operativ ging das Ergebnis jedoch wie erwartet zurück: Aufgrund des scharfen Wettbewerbs und niedriger Zinsen lag es wie vom Vorstand prognostiziert bei 170 Millionen nach 195 Millionen Euro im Jahr 2015. Die Pfandbriefbank hatte wie andere Gläubiger 2016 von der Schuldenrückzahlung der Heta – des Nachfolgeinstituts der Hypo Alpe Adria – profitiert.

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