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Höhere Kreditvergabe Bundesbank will Standards für digitale Finanzberichte

Die Bundesbank will die Kreditvergabe für Unternehmen steigern. Ein einheitliches digitales Finanzberichtssystem soll dabei helfen.

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Die Bundesbank möchte neue Standards beim elektronischen Austausch von Daten setzen. Quelle: dpa

Frankfurt Die Bundesbank verspricht sich von der Einführung eines digitalen Standards für Finanzberichte einen Schub für die Kreditvergabe in Deutschland. Sparkassen und Banken seien durch das bundesweit geltende Format für die elektronische Übertragung von Bilanzen künftig in der Lage, Firmendaten besser zu verarbeiten und zu interpretieren, sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling am Montag in Berlin.

„Insgesamt steigt die Effizienz der Kreditvergabe, insbesondere bei Krediten für den Mittelstand.“ Unter anderem könnten Geldhäuser künftig schneller und verlässlicher die Kreditwürdigkeit von Firmen prüfen.

Unternehmen, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer können ab April ihre Abschlussdaten in einem digitalen Verfahren an Banken und Sparkassen übertragen. Dabei können die Daten mit Hilfe einer maschinenlesbaren Sprache direkt in die Analysesysteme der Banken gespeist werden.

Das Thema spielt auch in der EU eine wichtige Rolle. So müssen ab 2020 Firmen, deren Wertpapiere in Europa gehandelt werden, ihren Jahresbericht in einem einheitlichen Berichtsformat veröffentlichen. Die europäische Wertpapieraufsicht ESMA schlug dazu ein einheitliches elektronisches Format vor. Die Aufseher haben den Auftrag, den Regulierungsstandard für ein solches Format zu entwickeln.

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