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HSBC Gewinn bricht ein – operatives Geschäft stark

Die britische Großbank HSBC muss einen deutlichen Einbruch ihres Gewinns hinnehmen. Das Ergebnis liegt deutlich unter den Erwartungen. Deutlich besser lief das operative Geschäft – sogar besser als erwartet.

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Hohe Ausgaben im Rahmen eines umfassenden Konzernumbaus haben der HSBC im letzten Quartal leichte Verluste beschert. Das operative Geschäft hingegen läuft besser als erwartet - im Vergleich zum Vorjahr konnte die britische Großbank ihren Gewinn um rund sieben Prozent steigern. Quelle: AFP

London Der Gewinn der britischen Großbank HSBC ist im vergangenen Quartal um 86 Prozent eingebrochen. Das Geldhaus wurde von negativen Wechselkurseffekten belastet sowie von einem Verlust von 1,7 Milliarden Dollar durch den Verkauf seiner brasilianischen Tochter.

Das am Montag vom Management ausgewiesene Vorsteuerergebnis von 843 Millionen Dollar lag deutlich unter den Erwartungen von Analysten, die im Schnitt mit 2,45 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Andere britische Großbanken wie Lloyds, Barclays und RBS hatten ihre Quartalsberichte bereits vorgelegt. Daraus ging hervor, dass sie nach dem Brexit-Votum Ende Juni besser abschnitten als erwartet.

Besser lief das operative Geschäft: Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern sei zwischen Juli und Ende September im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent auf 5,59 Milliarden Dollar (fünf Milliarden Euro) gestiegen.

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