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Hypothekenbesicherte Wertpapiere Royal Bank of Scotland legt Rechtsstreit bei - zahlt 500 Millionen Dollar

Das Geldhaus hat einen weiteren Vergleich erzielen können. Doch es lasten noch viele Risiken auf der Zukunft des Instituts.

Der jüngste Vergleich kostet das Geldhaus 500 Millionen Dollar. Quelle: Reuters

New YorkDie Royal Bank of Scotland hat mit der Zahlung von 500 Millionen Dollar einen Vergleich im Rechtsstreit um Hypothekenpapiere in den USA beigelegt. Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman erklärte am Dienstag, die Vereinbarung sehe die Überweisung von 100 Millionen Dollar an den Bundesstaat New York vor. Die übrigen 400 Millionen Dollar sollten geschädigten Verbrauchern und Gemeinden zufließen.

RBS war wegen hypothekenbesicherter Wertpapiere ins Visier der Justiz geraten, hat bereits mehrere Verfahren mit Vergleichen beigelegt und dafür schon Milliarden auf den Tisch legen müssen. Die riskanten Finanzprodukte gelten als ein Auslöser der Finanzkrise von 2008.

In dieser Zeit war der britische Staat mit 46 Milliarden Pfund bei RBS eingestiegen. Die Bank hatte 2017 erstmals seit einem Jahrzehnt wieder im Gesamtjahr einen Gewinn erzielt. Doch auf der Zukunft des Instituts lasten zahlreiche Risiken, nicht zuletzt noch immer im Zusammenhang mit faulen Hypothekenpapieren. Analysten schätzen, dass der Streit darüber das Geldhaus noch Milliarden kosten könnte.

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