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Ifo-Beschäftigungsbarometer Firmen suchen weniger Mitarbeiter – Dienstleister zurückhaltend

Die Konjunkturflaute führt dazu, dass Unternehmen weniger neue Arbeitskräfte einstellen. Für den Rückgang ist allein die Dienstleistungsbranche verantwortlich.

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Vor allem bei Transport und Logistik sei Zurückhaltung bemerkbar, so das Ifo-Institut. Quelle: dpa

Die deutschen Unternehmen planen angesichts der Konjunkturflaute seltener Neueinstellungen. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer fiel im Oktober um 0,2 auf 98,7 Punkte, wie das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Donnerstag zu seiner monatlichen Umfrage unter 9000 Firmen mitteilte. „Die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland wird weiter steigen, jedoch weniger stark als in den letzten Jahren“, sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe.

Für den Rückgang des Barometers sind allein die Dienstleister verantwortlich. „Hier ist vor allem in Transport und Logistik etwas mehr Zurückhaltung bei der Personalplanung zu beobachten“, sagte Wohlrabe. „In der Industrie ist das Barometer zwar gestiegen, jedoch werden im Moment mehr Mitarbeiter entlassen als eingestellt.“ Im Handel bleibt die Beschäftigtenzahl wie schon in den Vormonaten tendenziell stabil, während die boomende Bauwirtschaft verstärkt neue Mitarbeiter sucht.

Die deutsche Wirtschaft dürfte nach Prognose des DIW-Instituts im zu Ende gegangenen dritten Quartal mit 0,2 Prozent zum zweiten Mal in Folge geschrumpft und damit in eine Rezession gerutscht sein. Handelskonflikte, maue Weltkonjunktur und Brexit-Chaos setzen ihr derzeit zu.

Mehr: Fed-Chef Powell senkt Zinsen und signalisiert eine Atempause.

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