Ifo-Index Exporteure rechnen trotz Ukraine-Krieg mit besseren Geschäften

Nach pessimistischen Aussichten im März verbessert sich die Stimmung der Exporteure. Doch besonders die Chemiebranche zeigt sich weiterhin skeptisch.

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Die deutschen Exporteure blicken nach großem Pessimismus im März wieder positiver in die Zukunft. Quelle: dpa

Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren hat sich laut Ifo-Institut nach dem Einbruch im März etwas erholt. Das Barometer für die Erwartungen an das Auslands-Geschäft sei im April auf plus 3,5 Punkte gestiegen, nach minus 2,9 Punkten im März, wie die Münchner Ökonomen am Dienstag mitteilten.

„Trotz hoher Unsicherheit und Logistikproblemen zeichnet sich derzeit eine Stabilisierung des Exportklimas ab“, erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Demnach gehen viele Unternehmen von steigenden Exporterlösen aus. Auch im Maschinenbau sei die Zuversicht wieder zurückgekehrt. „Die chemische Industrie ist weiterhin skeptisch, sie erwartet keine Zuwächse bei den Exporten“, erläuterte Fuest. Dies gelte ebenso für die Hersteller von Gummi und Kunststoffwaren.

Die Unternehmen in der Autoindustrie rechnen laut Ifo weiter mit rückläufigen Auslieferungen in die internationalen Märkte. Auch die Möbelhersteller hätten pessimistische Exportaussichten. Die Exporteure mussten bereits den Folgen der Virus-Pandemie Tribut zollen. Nun belasten die Auswirkungen des Ukrainekriegs die globale Konjunktur, den Welthandel und damit die Lieferketten zusätzlich.

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