WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Ifo-Institut Experten rechnen in der Euro-Zone mit langsamen Wachstum

Nach einem Rekordhoch im Vorquartal hat sich in allen Ländern des Euro-Raums das Wirtschaftsklima verschlechtert. Die Aussichten sind dennoch gut.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
Euro-Zone: Wirtschaftsklima trübt sich deutlich ein Quelle: dpa

Berlin Das Wirtschaftsklima in der Euro-Zone kühlt sich im laufenden zweiten Quartal deutlich ab. Das entsprechende Barometer des Ifo-Instituts fiel von 43,2 auf 31,1 Punkte, wie die Münchner Forscher am Mittwoch in einer Schätzung mitteilten. Im Vorquartal war der höchste Wert seit dem Jahr 2000 erreicht worden. „Die Lage schätzen die Experten nach wie vor als sehr gut ein, aber ihre Erwartungen sind deutlich gesunken. Damit dürfte sich der Aufschwung verlangsamen.“

Der vierteljährliche Index basiert dieses Mal auf der Befragung von 341 Experten. Diese erwarten für 2018 ein Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent, nachdem es im vergangenen Jahr 2,4 Prozent waren.

Laut Ifo-Institut hat sich das Wirtschaftsklima in allen wichtigen Ländern des Euro-Raums verschlechtert. Einzige Ausnahme sei Spanien. In Italien habe sich das Klima besonders stark eingetrübt, da die Experten sowohl ihre Lage als auch ihre Erwartungen nach unten korrigierten. In Deutschland und Frankreich werde zwar ebenfalls pessimistischer in die Zukunft geblickt. Allerdings bleibe es bei der positiven Einschätzung der aktuellen Lage.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%