WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Industriegas-Konzern Linde bestätigt Verkauf seines Südkorea-Geschäfts an IMM

Die südkoreanische IMM Private Equity zahlt 1,2 Milliarden Dollar für drei Standorte. Der Verkauf war eine Auflage für die Fusion mit Praxair.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
Der Industriegaskonzern muss für die Fusion mit Praxair bislang Desinvestitionen in Höhe von neun Milliarden Euro tätigen. Quelle: dpa

München Der Industriegase-Konzern Linde hat einen Teil seines Geschäfts in Südkorea an einen Finanzinvestor verkauft. Die südkoreanische IMM Private Equity zahlt 1,2 Milliarden Dollar für drei Industriegase-Standorte in Geheung, Pohang und Seosansites sowie Sauerstoff- und Stickstoff-Generatoren, wie der fusionierte Konzern am Dienstag mitteilte.

Der Verkauf war eine Auflage der koreanischen Wettbewerbshüter im Zuge der Fusion von Linde und Praxair. Reuters hatte bereits Anfang März über den Zuschlag für IMM berichtet. Mit den verkauften Firmenteilen hatte Linde 2017 rund 220 Millionen Dollar Umsatz erwirtschaftet, der operative Gewinn (Ebitda) lag bei 83 Millionen.

Damit summieren sich die Erlöse aus den Desinvestitionen infolge der Kartellauflagen auf rund neun Milliarden Euro. Den Großteil davon schüttet Linde über Dividenden und einen sechs Milliarden Euro schweren Aktienrückkauf an die Anteilseigner aus. Die Dividende für das laufende Quartal soll mit 87,5 US-Cent im Vergleich zum ersten Quartal konstant bleiben, wie der Konzern am Dienstag ebenfalls ankündigte.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%