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Inflation Commerzbank rechnet mit bis zu fünf Prozent Inflation

Die Bank glaubt, dass steigende Energiepreise weltweit zu einer stärkeren Geldentwertung führen. Im kommenden Jahr soll es dann aber wieder etwas Entspannung geben.

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Die Bank rechnet damit, dass sich die Inflation im November auf fünf Prozent erhöhen könnte. Quelle: Reuters

Angesichts steigender Energiepreise rechnet die Commerzbank mit einem weiteren Anstieg der Inflation in den kommenden Monaten. „Verteuert sich die Energie weiter, könnte die Inflation im November auf fünf Prozent steigen“, sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer der „Bild"-Zeitung.

Etwas Entspannung sieht Krämer im kommenden Jahr. „Die Inflation zieht weiter an, bevor sie nach der Jahreswende wieder fällt“, sagte der Wirtschaftsexperte. Das liege unter anderem daran, dass dann Sonderfaktoren wie die zwischenzeitliche Senkung der Mehrwertsteuer wegfallen. Statistiker sprechen von einem so genannten Basiseffekt, weil die Preise optisch auch deswegen gestiegen waren, weil die Mehrwertsteuer wieder auf das ursprüngliche Niveau angehoben wurde.

Teure Energie hievte die Inflation im September erstmals seit fast 28 Jahren über die Vier-Prozent-Marke. Waren und Dienstleistungen kosteten in Deutschland durchschnittlich 4,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hatte. Bereits in diesem Zusammenhang hatte Krämer „eine Fünf vor dem Komma“ für möglich gehalten.

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