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Inflation Euro-Zone Preissteigerung im Januar bei 1,3 Prozent

LuxemburgDie Verbraucherpreise in der Euro-Zone sind im Januar um 1,3 Prozent gestiegen. Damit lag die Preissteigerung niedriger als in den vergangenen Monaten.

Auch in Deutschland hatte sich der Anstieg der Verbraucherpreise zum Beginn des Jahres 2018 weiter verlangsamt. Im Januar lag die Jahresteuerungsrate bei 1,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag anhand vorläufiger Daten in Wiesbaden mitteilte. Im Dezember waren es noch 1,7 Prozent und im November 1,8 Prozent.

Die Rate ist maßgeblich für die EZB-Geldpolitik. Die Notenbank strebt mittelfristig für den gesamten Euro-Raum eine Inflation von knapp unter 2,0 Prozent an. Weil dieses Ziel der Preisstabilität seit Jahren verfehlt wird, versucht die EZB mit viel billigem Geld nachzuhelfen. Zwar wächst die Wirtschaft im Euro-Raum inzwischen robust, die Inflation hinkt allerdings hinterher.

Sorgen bereitet den Währungshütern dabei auch der stärkere Euro. Dadurch werden Importe aus anderen Währungsräumen billiger, das kann die Inflation drücken.

EZB-Präsident Mario Draghi dämpfte jüngst Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Nullzinspolitik der Notenbank. „Auf Basis der heutigen Daten und Analysen sehe ich sehr wenig Chancen, dass die Zinsen in diesem Jahr steigen könnten.“

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