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Inflation in der Euro-Zone Preise stiegen im Dezember um 1,4 Prozent

Im Dezember ist die Inflationsrate im Euro-Raum auf einen Wert von 1,4 Prozent gesunken. Damit hat sie sich weiter vom Zwei-Prozent-Ziel der EZB entfernt. Haupttreiber der steigenden Preise ist weiterhin die Energie.

Im Dezember hat der Preisauftrieb im Euro-Raum leicht nachgelassen. Quelle: dpa

Brüssel
Der Preisauftrieb im Euro-Raum hat vor der Jahreswende wieder etwas nachgelassen. Die Inflationsrate fiel im Dezember auf 1,4 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in einer ersten Schätzung mitteilte. Experten hatten damit gerechnet. Im November lag die Teuerungsrate mit 1,5 Prozent noch einen Tick höher. Damit entfernt sich die Inflation weiter vom Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), die knapp zwei Prozent anstrebt. Diesen Wert sehen die Währungshüter als optimal für die Konjunktur an. Die Notenbank versucht seit längerem, die Inflation mit einer Geldschwemme nach oben zu treiben. Wegen der besseren Wirtschafslage halbiert sie ab diesem Januar ihre Anleihenkäufe jedoch auf 30 Milliarden Euro pro Monat.

Energie verteuerte sich zum Jahresende in der Euro-Zone nicht mehr ganz so stark wie im November: Sie war 3,0 Prozent teurer als im Dezember 2016. Im November lag dieser Wert noch bei 4,7 Prozent. Lebensmittel, Alkohol und Tabak kosteten 2,1 Prozent mehr. Dienstleistungen verteuerten sich um 1,2 Prozent.

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