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Inflation Preise in China steigen wie seit vier Jahren nicht

Die Verbraucherpreise haben in China wieder deutlich stärker angezogen. Ein Grund dafür dürfte das chinesische Neujahrsfest sein.

PekingDie Lebenshaltungskosten in China steigen wegen teurer Lebensmittel so stark wie seit November 2013 nicht mehr. Die Jahresteuerungsrate lag im Februar nach Angaben des Statistikamtes vom Freitag bei 2,9 Prozent und damit fast doppelt so hoch wie im Januar. Fachleute hatten lediglich mit 2,5 Prozent Jahresteuerung gerechnet.

Verglichen mit dem Vormonat legten die Preise um 1,2 Prozent zu. Experten machten auch das chinesische Neujahrsfest für die steigenden Preise verantwortlich. „Die Inflationsrate dürfte im März zurückgehen, wenn die Effekte der Feiertage zurückgehen“, sagte ein Statistiker.

Die Erzeugerpreise legten dagegen nicht mehr so stark zu wie im Januar. Die Rate lag mit 3,7 Prozent auf dem niedrigsten Niveau seit 15 Monaten. Dabei spielte vor allem eine Rolle, dass die Rohstoffpreise nicht mehr so stark stiegen wie zuletzt. Experten sehen das als Anzeichen, dass die Gewinne in der Industrie unter Druck geraten könnten, vor allem in der Bergbau- und Stahlbranche. Das könnte es den Unternehmen erschweren, ihre massiven Schulden zu bedienen.

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