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Inflation Verbraucherpreise steigen im Januar um rund ein Prozent

Das Ende der Mehrwertsteuersenkung macht sich bei den Verbraucherpreisen bemerkbar. Für steigende Preise sorgt auch die CO2-Abgabe.

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Vor allem für Lebensmittel mussten Verbraucher im Januar tiefer in die Tasche greifen als ein Jahr zuvor. Quelle: dpa

Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich nach dem Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung zum Jahresanfang beschleunigt. Im Januar 2021 lagen die Verbraucherpreise um 1,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag anhand vorläufiger Daten mitteilte. In den Vormonaten war die Jahresinflationsrate noch negativ gewesen. Gegenüber Dezember stiegen die Verbraucherpreise um 0,8 Prozent.

Die für ein halbes Jahr eingeführten niedrigeren Mehrwertsteuersätze zur Ankurbelung des Konsums in der Coronakrise waren Ende vergangenen Jahres ausgelaufen. Seit Anfang dieses Jahres ist zudem eine Abgabe von 25 Euro je Tonne ausgestoßenem Kohlendioxid (CO2) fällig, das beim Verbrennen von Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas entsteht. Auch die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns könne die Entwicklung beeinflusst haben, erklärte die Wiesbadener Behörde.

Vor allem für Lebensmittel mussten Verbraucher im Januar tiefer in die Tasche greifen als ein Jahr zuvor. Die Nahrungsmittelpreise stiegen um 2,2 Prozent.

Ökonomen hatten zuvor mit einem größeren Sprung von etwa 1,5 Prozent gerechnet.

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