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Informationsverrat Credit Suisse droht Strafe in Japan

Die Großbank Credit Suisse ist ins Visier von Japanischen Behörden geraten. Die Bank Informationen zu Firmen-Ergebnisse vor deren Veröffentlichung weitergegeben haben. Strafe droht.

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Analysten der Bank gaben heikle Informationen an ihre Kunden weiter. Quelle: dpa

Tokio Der Schweizer Großbank Credit Suisse droht in Japan eine Strafe wegen eines Verstoßes gegen Veröffentlichungsregeln. Die dortigen Börsenaufseher erklärten am Freitag, sie hätten herausgefunden, dass Analysten des Instituts Informationen zu japanischen Firmen an ihre Kunden weitergegeben hätten. Dabei hätten sie interne Kontrollen umgangen.

In einem bestimmten Fall etwa seien Informationen über Firmenergebnisse vor deren Veröffentlichung nach außen gelangt. Die Aufseher empfahlen daher eine Bestrafung der Bank. Darüber entscheidet in den kommenden Wochen eine separate Stelle. Credit Suisse erklärte, die Empfehlung der Aufseher ernst zu nehmen und weiter an einer Verbesserung ihrer internen Kontrollen zu arbeiten

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