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Inhalt WirtschaftsWoche Ausgabe 16/2014

Steuern sparen - ganz ehrlich: 25 Tipps für Ihre Steuererklärung.

WirtschaftsWoche Augabe 16/2014

Menschen der Wirtschaft

6 Seitenblick Amerikas neue Super-Flugzeugträger

8 Kindergeld: Chaos bei der Auszahlung

9 Hochtief: Ärger mit Windpark-Kunden | Praktiker: Name steht zum Verkauf

10 Interview: Start-up-Beauftragte Brigitte Zypries will Gründer stärker fördern

11 Adidas: Kanadische Wunderfaser | Poco: Milliarden-Börsengang geplant | Drei Fragen zu Voestalpine und ThyssenKrupp

12 Brasilien: Chaos an den WM-Flughäfen | Hermes: Busspur für Paketautos öffnen | SPD: Web-Firmen gekauft

14 Chefsessel | Start-up Frag Henry

16 Chefbüro Frank Schübel, Vorstandssprecher der Berentzen-Gruppe

Politik&Weltwirtschaft

18 Mindestlohn Welche Folgen haben die Regierungspläne für die neuen Bundesländer? Ein Besuch in Thüringen | Der Mindestlohn-Kampf in den USA

24 Energie Was plant die Bundesregierung nach dem Deal mit Brüssel? | Wie die Energiewende die Kommunen belastet

32 Ungarn Nach den Wahlen droht eine weitere Entfremdung des Landes von der EU

35 Berlin intern

Der Volkswirt

36 Kommentar Die Reformbaustelle IWF

37 Konjunktur Deutschland

38 Debatte Taugt das Bruttoinlandsprodukt noch als zentraler Wohlstandsindikator?

40 Denkfabrik ifo-Präsident Hans-Werner Sinn fordert eine Freihandelszone der EU mit Russland

Geniale Ideen und ihre Entstehungsgeschichten
KartoffelchipsPatentinhaber: Alexander L. Liepa (George Crum ließ sich sein Rezept nie patentieren) Patentaustellung: August 1974 Patentnummer: US 3998975 AMitte des 19. Jahrhunderts arbeitete George Crum als Küchenchef im Moon´s-Lake-Gästehaus in Saragota Spring, New York, als sich eines Tages ein Gast über seine Pommes beschwerte. Zu dick, zu matschig, zu wenig Salz - mäkelte der Gast. Einer unbestätigten Legende zufolge, handelte es sich bei dem Gast um Cornelius Vanderbilt, einst reichster Mann Amerikas. Der beleidigte Crum wollte sich rächen und servierte dem schwierigen Gast eine neue Portion frittierter Kartoffeln: Hauchdünne Scheiben, die er extra lang in Öl badete und anschließend mit viel Salz würzte. Doch entgegen Crums Erwartung, fand der Gast die neuen Pommes köstlich. Schon bald wurden sie unter dem Namen „Saragota“ Chips zu einer bekannten Spezialität.  Quelle: Fotolia
Mann legt Auflauf in die Mikrowelle Quelle: dpa
RegistrierkassePatentinhaber: James Ritty Patentaustellung: Mai 1885 Patentnummer: US 318506James Ritty hatte ein Problem: Seine Angestellten beklauten ihn. Und zwar immer und immer wieder. Der Gastronom besaß Ende des 19. Jahrhunderts ein Lokal in Dayton, Ohio. Das Geschäft lief gut und es herrschte so viel Betrieb, dass der Gastronom kaum nachvollziehen konnte, wie viel Geld am Ende des Tages in der Kasse sein müsste. Bei einer Schiffsbesichtigung während seines Urlaubs, kam ihm plötzlich die rettende Idee. Das Schiff war mit einem Zyklometer ausgestattet, der die Umdrehungen der Schiffsschraube zählten. Dieses Prinzip müsse er nur auf das Zählen seiner Geschäftseinnahmen übertragen. Ein Jahr später, im Jahr 1879, entwickelte er die erste Registrierkasse. Sie hatte zwar weder Glocke noch Geldschublade, zählte aber automatisch alle Werteingaben zusammen – und Rittys Mitarbeiter mussten schauen, wie sie sich nun ihr Trinkgeld aufbesserten. Quelle: Gemeinfrei
TaschenlampePatentinhaber: David Misell Patentaustellung: Januar 1899 Patentnummer: US 617592Conrad Hubert erwarb die Idee seines Lebens gegen ein Butterbrot. Der gebürtige Russe floh 1890 vor der Judenverfolgung in die USA und hielt sich dort mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Dabei war  er immer auf der Suche nach einer interessanten Geschäftsidee, denn sein größter Wunsch war es, den amerikanischen Traum zu leben: Vom Tellerwäscher zum Millionär. Im Jahr 1898 bekam er die Gelegenheit dazu. Sein Freund Joshua Lionel führte ihm seinen eigens erfundenen, elektrischen Blumentopf vor. Auf Knopfdruck wurde die Pflanze von einer mit Batterien betriebene Glühbirne angestrahlt. Hubert sah sofort das Potential dieser skurrilen Idee und kaufte sie Lionel für ein Butterbrot ab. Er entwickelte das Modell weiter, steckte eine Batterie samt Birne in eine Röhre und nannte seine Konstruktion „elektrische Handfackel“, wobei er ein bereits bestehendes Patent von David Misell übernahm. Als Hubert starb, hatte er sein Ziel erreicht, denn mit rund 8 Millionen Dollar auf dem Konto, war er sicherlich kein Tellerwäscher mehr.  Quelle: Creative Commons
PflasterPatentinhaber: Earle Ensign Dickson Patentaustellung: Dezember 1926 Patentnummer: US 1612267 AJosephine Dickson war ein Tollpatsch. Die Köchin verletzte sich andauernd: Ständig plagten sie kleine Schnitt- oder Brandwunden, die ihr Ehemann zuhause versorgen musste. Um sich die tägliche Krankenpflege seiner Frau zu erleichtern, klebte Earle Dickson eines Tages einen Streifen Mull auf die Mitte eines breiteren Streifens chirurgischen Klebebands und wickelte sie in Krepp. Josephine konnte nun selbst je nach Bedarf einen Streifen abschneiden, das Krepp entfernen und auf ihre Wunden kleben. Earle Dickson arbeitete als Baumwolleinkäufer für Johnson & Johnson. Ein Kollege von Earle hörte von seiner Erfindung und überredete ihn, seinem Chef davon zu erzählen. Das Pflaster kam unter den Namen Band-Aid auf den Markt. Anfangs lief das Geschäft schleppend, doch Gratisproben an Metzger und Pfadfinder brachten schließlich den großen Erfolg. Quelle: Fotolia
RasiererPatentinhaber: King Camp Gillette Patentaustellung: November 1904 Patentnummer: US 775134Manchmal setzt Neid ungeahnte Ideen frei. King Camp Gillette arbeite als Vertreter für Flaschenverschlüsse und war eifersüchtig auf seinen Chef, William Painter, weil der den Kronenverschluss erfunden hatte. Dieser gab ihm einen Rat: Gillette solle auch etwas erfinden, das nach dem Gebrauch weggeworfen wird und somit immer wieder nachgekauft werden müsse. Als sich Gillette eines Morgens im Jahr 1895 über eine stumpf gewordene Rasierklinge ärgerte, kam ihm die Idee: eine von beiden Seiten geschärfte Klinge in einer Halterung mit Griff. Doch die Umsetzung der simplen Idee dauerte lange sechs Jahre. Erst 1904 hielt Gillette sein Patent für den Rasierer in den Händen. Vier Jahre später verkaufte er bereits 300.000 Rasierer, der große Durchbruch kam für ihn nach dem Krieg. Die Armee orderte 4,2 Millionen Rasierapparate für die Soldaten, die als treue Gillette-Kunden aus dem Krieg zurückkehrten. Quelle: Gemeinfrei
Elektrischer InsektentöterWas nur wenige wissen: Neben seinem Job als Politiker war der erste Bundeskanzler, Konrad Adenauer, auch ein leidenschaftlicher Erfinder. Sein kreatives Schaffen lässt sich grob in drei Phasen einteilen: Zwischen 1902 und 1909 versuchte Adenauer als mittelloser Jungakademiker mit seinen Erfindungen an Geld zu kommen. Aus dieser Zeit stammt das „Verfahren zur Reduzierung von Staubentwicklung beim Automobilfahren“. Beim Patentamt wurde die Idee jedoch abgelehnt, sie sei nicht neu. In der zweiten Phase fühlte er sich als Oberbürgermeister von Köln seinen Bürgern gegenüber verpflichtet, die Lebensmittelversorgung während des Kriegs aufrecht zu erhalten. Aus dieser Zeit stammen das „Rheinische Schrotbrot“ und die Sojawurst als Fleischersatz. Beide Erfindungen wurden ihm patentiert. Ab 1933 folgte die dritte Phase: Da er durch die Nationalsozialisten von all seinen Ämter enthoben wurde, befand sich Adenauer bis ins Jahr 1945 in Zwangspension. Die freie Zeit schlägt sich in der Anzahl der Erfindungen wieder: Ein Stopfei mit Innenbeleuchtung für das Stopfen von Socken. Einen Toaster mit Innenbeleuchtung. Eine Harke mit einer Vorrichtung um Steine zu zerbröckeln. Eine Leselampe mit Zeitschaltuhr. Eine Vorrichtung zur Verhinderung des Überfahrenwerdens durch Straßenbahnwagen. Eine Blendschutzbrille für Fußgänger. Und zu guter letzte: Ein elektrischer Insektentöter. Leider war dieses Gerät nicht nur für die Insekten tödlich, 1000 Volt bekommen auch dem Menschen nicht. Adenauer erwähnt seine Erfindungen in seinen Memoiren nicht. Quelle: Gemeinfrei

Unternehmen&Märkte

42 Zementindustrie Die geplante Fusion der Marktführer Lafarge und Holcim könnte die Preise für den Baustoff nach oben treiben

48 Pharma Die Krim-Krise erschwert die Expansion deutscher Hersteller nach Russland

50 Interview: Herbert Rebscher Der DAK-Chef will die Kunden der Krankenkasse künftig zu Hause beraten

52 ARD Europas größter Boxstall kämpft um seine Präsenz im Fernsehen

54 Automobilindustrie Die Klimaschutzziele sorgen für einen Boom bei Kleinwagen

56 Allianz Der Branchenführer profitiert am

57 Strauss Innovation Bei der insolventen Handelskette beginnt die heiße Phase des Verkaufsprozesses

58 Microsoft Der neue Chef Satya Nadella bricht bei dem Softwarekonzern Tabus

Technologie&Wissen

60 Spezial Energie Exklusivstudie: Wie die Energiewende billiger zu haben ist | Mehr Leistung aus alten Solaranlagen | Neue Technologien zur Stromspeicherung | Abwärme als Energiequelle

73 Valley Talk

Management&Erfolg

74 Manager im Knast Vom Häuptling zum Häftling: Was Uli Hoeneß im Gefängnis erwartet – und wie verurteilte Top-Manager den Haftschock erlebt haben | Interview: Der Ex-Häftling und Gründer von Kino.to, Michael Hatscher, über Gewalt und Macht im Gefängnis | Knastreport eines Einbrechers

In Arbeit
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Geld&Börse

80 Steuern sparen Wie Arbeitnehmer, Familien, Anleger, Studenten und Vermieter von neuen Regeln profitieren | Acht populäre Steuersoftware-Pakete im Test

90 China Die Kredit- und Immobilienkrise spitzt sich zu, der Crash rückt näher

94 Geldwoche Kommentar: Lehren aus dem Südzucker-Absturz | Trend: Unternehmensgewinne | Dax-Aktien: SAP | Hitliste: Branchen-Performance | Aktien: Anheuser-Busch InBev, Stillwater Mining | Anleihe: Dürr | Zertifikat: Total | Fonds: First Private Dividenden | Chartsignal: US-Renditen

Perspektiven&Debatte

100 Interview Bob Mankoff Der Cartoon-Redakteur des Magazins „The New Yorker“ über die Kraft und die Grenzen von Humor

103 Kost-Bar

Rubriken

3 Einblick, 104 Innovationspreis,

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