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Innogy-Deal Eon und RWE – nach Jahren der Konkurrenz in Eintracht auf der Bühne

Der Kauf Innogys durch den Energiekonzern Eon bedeutet den Abbau von 5.000 Stellen. Verkäufer RWE und Eon sehen den Standort Deutschland gestärkt.

Wegen Innogy-Deal mit Eon: Warum der RWE-Chef Dollarzeichen sieht Quelle: dpa

Die Energiekonzerne Eon und RWE sehen in der geplanten Aufteilung ihrer Geschäftsfelder eine Stärkung des Energiestandorts Deutschland. „Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Neuaufstellung die deutsche und europäische Energiewende im Interesse aller Kunden und im Interesse einer sicheren und nachhaltigen Versorgung besser als in der heutigen Organisation zum Erfolg bringen können“, sagte Eon-Vorstandschef Johannes Teyssen am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit RWE-Chef Rolf Martin Schmitz in Essen.

Die beiden größten deutschen Versorger wollen sich künftig keine Konkurrenz mehr machen. Eon will keinen Strom mehr produzieren und sich ganz auf die Energienetze und den Stromverkauf an die Endkunden konzentrieren. Unter dem Dach von RWE sollen die gesamten erneuerbaren Energien zusammengeführt werden. RWE betreibt bisher nur konventionelle Kraftwerke. Für diese Konstruktion wird die RWE-Netz- und Ökostromtochter Innogy zerschlagen.

Wer weltweit mithalten wolle, brauche „künftig eine deutlich größere und internationalere Aufstellung als früher“, sagte Teyssen. Das werde mit dem Deal für Eon und RWE erreicht. Eon sieht dadurch Einsparungen von 600 bis 800 Millionen Euro jährlich ab 2022. Nach ersten Berechnungen sollen mit dem Deal 5000 der dann insgesamt deutlich über 70 000 Arbeitsplätze bei der neuen Eon abgebaut werden. RWE erwartet durch die Transaktion in den kommenden Jahren keinen Personalabbau.

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