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DAX® - Schlüsselmarke 12.100 Punkte

HSBC Daily Trading

Schlüsselmarke 12.100 Punkte

Der DAX® setzte die zuletzt eingeleitete Erholungsbewegung gestern fort. Dennoch zeigt das Tageshoch bei 12.130 Punkten sowie die anschließenden Gewinnmitnahmen, dass unsere vorsichtige Grundhaltung der letzten Tage richtig war bzw. richtig ist. Schließlich steht auf Tagesbasis eine Kerze mit markantem Docht zu Buche, welche die zuletzt immer wieder angeführte Widerstandszone aus dem ehemaligen Aufwärtstrend seit März 2009 (akt. bei 12.108 Punkten) und den Tiefs von Juni/August bei 12.104/12.121 Punkten nochmals untermauert. Ein Sprung über diese Hürden ist nötig, um den Boden für einen nachhaltigen Erholungsimpuls zu bereiten. Wenngleich die freundlichen Vorgaben für heute einen Test dieser Schlüsselzone erwarten lassen, sollten Anleger auch den Auffangbereich aus den letzten Tiefs bei 11.800 Punkten im Hinterkopf haben. Unterhalb dieser Bastion wäre schließlich eine klassische Schulter-Kopf-Schulter-Formation komplettiert (siehe Chart). Alles in allem vollziehen die deutschen „blue chips“ weiterhin eine Gratwanderung. Ein Wochenschlusskurs oberhalb von gut 12.100 Punkten würde die Absturzgefahr dabei deutlich mindern.


DAX® (Daily)



Dreieck als Taktgeber

Die SAP-Aktie hat sich sowohl im bisherigen Jahres- sowie Quartalsverlauf als auch seit Monatsbeginn deutlich besser entwickelt als der DAX®. Unter dem Strich hat der Technologietitel also eine nachhaltige Relative Stärke aufgebaut. Aus charttechnischer Sicht schlägt sich dieses Verhaltensmuster in der Ausprägung eines klassischen Dreiecks nieder (siehe Chart), während der Auswahlindex eine deutliche Korrektur durchschritt. Wenngleich es sich bei diesem Pattern um eine eher trendbestätigende Formation handelt, sollten sich Anleger prozyklisch im Ausbruchsfall positionieren. D. h. bei einem Spurt über den kurzfristigen Korrekturtrend (akt. bei 104,72 EUR) springt die Börsenampel wieder auf „grün“. Dies gilt umso mehr, als dass die SAP-Aktie zu den wenigen DAX®-Titel zählt, die sich gemessen an der objektiven Auswertung im Rahmen des HSBC-Trendkompasses (siehe www.hsbc-zertifikate.de) weiterhin in einem idealtypischen Aufwärtstrend befinden. Andererseits ginge ein Abgleiten unter die untere Dreiecksbegrenzung (akt. bei 99,08 EUR) mit einem Rebreak des alten Allzeithochs bei 100,70 EUR einher, was wiederum für einen deutlichen Nackenschlag sorgt.


SAP (Daily)



Die großen Stellschrauben

Die Royal Dutch Shell-Aktie befindet sich seit Anfang 2016 in einem stabilen Haussetrend. Im Rahmen dieses Trends hatte der Öltitel Ende Mai die wichtige Widerstandszone bei gut 31 EUR getestet (siehe Chart). Auf diesem Niveau verließ die Marktteilnehmer in den letzten elf Jahren in schöner Regelmäßigkeit der Mut. Weder 2007 noch 2014 konnte das Papier diese Hürde überspringen. Auch im bisherigen Jahresverlauf leitete dieser Widerstand eine Verschnaufpause ein, die die Züge einer Korrekturflagge trägt. Ein Ausbruch aus diesem Konsolidierungsmuster – oberhalb der Marke von 29,42 EUR wäre dieses Szenario Realität – liefert einen ersten Hinweis, um auch langfristig den Deckel bei gut 31 EUR zu lüften. Bis zu einer positiven Weichenstellung spielen potentielle Unterstützungen aber möglicherweise sogar die wichtigere Rolle. Die untere Flaggenbegrenzung (akt. bei 26,82 EUR) definiert eine erste Rückzugslinie. Aus charttechnischer Sicht ist aber die Kombination aus der flach verlaufenden 200-Wochen-Linie (akt. bei 25,15 EUR) und dem Haussetrend der letzten Jahre (akt. bei 25,13 EUR) sehr viel bedeutender.


Royal Dutch Shell (Weekly)



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