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Insolventer Windkonzern Siemens Gamesa und Toshiba haben angeblich Interesse an Senvion

Noch vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens soll eine Lösung für die insolvente Senvion gefunden sein. Nun gibt es offenbar ernsthafte Interessenten.

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Finanzkreisen zufolge könnte der neue Eigentümer im Rahmen eines Insolvenzplans einsteigen oder nur das operative Geschäft von Senvion übernehmen. Quelle: dpa

München Der Windkraft-Anlagenbauer Siemens Gamesa und der japanische Elektronikkonzern Toshiba haben nach einem Magazinbericht die Fühler nach dem insolventen Rivalen Senvion ausgestreckt. Das „Manager Magazin“ berichtete unter Berufung auf Verhandlungskreise, die beiden prüften einen Erwerb des Hamburger Unternehmens.

Auch der US-Finanzinvestor Blackstone sei interessiert. Er habe dem Senvion-Mehrheitsaktionär Centerbridge bereits vor dem Insolvenzantrag dessen Anteil abkaufen wollen, sei dabei aber am Widerstand der Gläubiger gescheitert.

Senvion hatte Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet, nachdem dem Unternehmen wegen Verzögerungen bei Großprojekten das Geld auszugehen drohte. Die Windkraft-Branche steckt mitten in der Konsolidierung.

Senvion hat die Investmentbank Rothschild mit der Suche nach einem Käufer beauftragt. Eine Lösung soll vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gefunden sein, die für Anfang Juli erwartet wird. Finanzkreisen zufolge könnte der neue Eigentümer im Rahmen eines Insolvenzplans einsteigen oder nur das operative Geschäft von Senvion übernehmen. Die bisherigen Aktionäre gingen wohl in jedem Fall leer aus.

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