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Insolvenz von Mutterfirma US-Tochter von Wirecard sucht einen neuen Eigentümer

Wirecard hat die US-Gesellschaft 2016 übernommen. Jetzt hat Wirecard North America eine Investmentbank mandatiert, um einen Käufer zu finden.

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Der Mutterkonzern aus Aschheim bei München, der auf die Abwicklung von digitalen Zahlungen spezialisiert ist, hat vergangene Woche Insolvenz beantragt. Quelle: dpa

Die US-Tochter des Zahlungsabwicklers Wirecard stellt sich selbst zum Verkauf. Wirecard North America habe eine Investmentbank mandatiert, um einen Käufer zu finden, teilte die Gesellschaft am Dienstag mit. Wirecard North America sei eine separate rechtliche und geschäftliche Einheit, trage sich selbst und sei „im Wesentlichen unabhängig“ von der deutschen Mutterfirma.

Wirecard hatte die US-Gesellschaft 2016 übernommen. Sie war früher unter dem Namen Citi Prepaid Card Services bekannt. Der Mutterkonzern aus Aschheim bei München, der auf die Abwicklung von digitalen Zahlungen spezialisiert ist, hatte vergangene Woche Insolvenz beantragt, weil in der Bilanz 1,9 Milliarden Euro fehlen.

In Singapur prüft Wirecard nach Angaben der dortigen Zentralbank, ob die Weiterführung der Geschäfte in dem Land möglich ist. Kreditkartenzahlungen bei Händlern, die die Dienstleistungen von Wirecard in Anspruch genommen hätten, sowie die Nutzung von Prepaid-Karten, die von Wirecard herausgegeben werden, seien betroffen, wenn das Unternehmen den Betrieb in Singapur einstelle, erklärte die Zentralbank. Die Einheiten des Konzerns hätten jedoch sichergestellt, dass Kundengelder auf getrennten Konten bei Banken in Singapur seien.

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