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Insurtechs Top-Versicherer kommen Fintechs gegen Bafin zur Hilfe

Die Finanzaufsicht plant, Versicherungslizenzen nur zu vergeben, wenn Startups am Tag des Lizenzantrags die vollständige Ausfinanzierung nachweisen können.

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Die Bafin hatte im Januar erklärt, Insurtechs würden ihre Risiken in der Aufbauphase nicht ausreichend berücksichtigen. Quelle: dpa

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, der die Interessen von Unternehmen wie Allianz SE und Munich Re vertritt, hat sich gegen verschärfte Finanzierungsauflagen für Versicherungs-Startups ausgesprochen.

„Wir sind gegen Sonderregeln für Insurtechs, sowohl was großzügige Erleichterungen, aber auch was höhere Anforderungen betrifft“, erklärte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen am Montag.

Damit stelle sich der Verband gegen die Ankündigung der Finanzaufsicht Bafin, Versicherungslizenzen zukünftig nur noch dann zu vergeben, wenn Startups am Tag des Lizenzantrags die vollständige Ausfinanzierung nachweisen können.

„Mit den geplanten Sonderregeln verscheuchen wir Innovationen aus Deutschland“, sagte Asmussen.

Die Bafin hatte im Januar erklärt, Insurtechs würden ihre Risiken in der Aufbauphase nicht ausreichend berücksichtigen. Neugründungen sollten bei ihrem Start über deutlich mehr Eigenmittel verfügen als bisher. „Sie müssen schon am Tag ihres Zulassungsantrags vollständig ausfinanziert sein, damit sie keine ergänzenden Finanzierungsrunden mehr benötigen“, hieß es.

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