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Internationaler Währungsfonds Bulgarin Georgieva offenbar einzige Kandidatin für IWF-Spitze

Insider gehen davon aus, dass Georgieva die einzige zu berücksichtigende Kandidatin sein werde. Damit ist sie offenbar auf Kurs, Nachfolgerin von Christine Lagarde zu werden.

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Die bulgarische Wirtschaftsexpertin Kristalina Georgieva ist offenbar auf Kurs, Nachfolgerin von Christine Lagarde an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu werden. Es sei davon auszugehen, dass Georgieva die einzige zu berücksichtigende Kandidatin sein werde, sagten zwei mit dem Auswahlprozess vertraute Personen in Washington. Die Frist zur Nominierung möglicher Gegenkandidaten läuft Samstag um 05.59 Uhr MESZ ab. Der einzige bekannte potenzielle Herausforderer, Großbritanniens Ex-Finanzminister George Osborne, habe sich entschieden, nicht anzutreten. Ein IWF-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab.

Der IWF wird traditionell von einem Europäer geleitet, die Schwesterorganisation Weltbank dagegen von einem Amerikaner. Lagarde wechselt nach acht Jahren als IWF-Chefin an die Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB). Ihre Nachfolge soll bis Anfang Oktober formell entschieden werden. Georgieva ist derzeit Geschäftsführerin der Weltbank-Institute IBRD und IDA.

Mehr: Bislang durfte der IWF-Direktor zum Zeitpunkt der Ernennung nicht älter als 65 Jahre als sein. Das Institut hat das nun mit sofortiger Wirkung geändert.

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