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Internationaler Währungsfonds IWF: Erhöhtes Risiko kurzfristiger Gefahren für Weltfinanzsystem

Eine finanzielle Verwundbarkeit durch Niedrigzinsen und Währungsschwankungen könnte das Wachstum gefährden, warnt der Internationale Währungsfonds.

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Lagardes Institution warnte davor, dass sich die Inflation schneller entwickeln könne als gedacht. Quelle: dpa

Washington Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht ein leicht erhöhtes Risiko kurzfristiger Gefahren für das Weltfinanzsystem im Vergleich zum Vorjahr. Mittelfristige Risiken blieben auf erhöhtem Niveau, heißt es in dem am Mittwoch in Washington veröffentlichten Bericht zur globalen Stabilität der Finanzmärkte.

„Eine finanzielle Verwundbarkeit, die sich in den vergangenen Jahren extrem niedriger Zinsen und Währungsschwankungen gebildet hat, könnte den vor uns liegenden Weg holprig machen und das Wachstum gefährden“, erklärte der IWF.

Die Institution warnte davor, dass sich die Inflation schneller entwickeln könne als gedacht, möglicherweise angetrieben durch die erhebliche fiskalische Expansion in den USA. Auf diese Inflationsgefahren könnten die Zentralbanken aggressiver reagieren als zunächst angenommen, heißt es in dem Bericht. In der Folge könne es zu einer deutlichen Verschärfung finanzieller Konditionen kommen.

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