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Internetkriminalität Deutlich mehr Cyberkriminalität – Täter machen sich Corona zunutze

Die Täter sollen es etwa auf öffentliche Einrichtungen abgesehen haben. Zur Cyberkriminalität zählen unter anderem Computerbetrug und Hacker-Attacken.

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Die Fälle von Cyberkriminalität haben 2019 deutlich zugenommen. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr 100 514 Taten – rund 15 Prozent mehr als 2018. Damit sei ein neuer Höchststand erreicht worden, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) am Mittwoch in Wiesbaden bei der Vorstellung des „Bundeslagebild Cybercrime 2019“ mit.

Die Täter hätten es insbesondere auf Unternehmen und öffentliche Einrichtungen abgesehen. Zur Cyberkriminalität zählen unter anderem Computerbetrug, Hacker-Attacken auf Datennetze oder Datendiebstahl – das BKA spricht von „Cybercrime im engeren Sinne“.

Die Kriminellen machten sich in den vergangenen Monaten auch die Coronavirus-Pandemie zunutze, hieß es: Täter hätten beispielsweise in angeblichen Mails von staatlichen Stellen mit Informationen zu Corona Schadsoftware versteckt.

Die Entwicklungen zeigten, wie wichtig der Schutz der eigenen Daten und Computer sei, betonte das BKA. „Dazu gehört ein aktueller Virenschutz genauso wie sichere Passwörter und regelmäßige Backups.“

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