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Intesa und Setefi Großbank will Zahlungsabwickler verkaufen

Setefi wickelt die elektronischen Zahlungen für 15 Millionen Kreditkarten ab. Nun will sich die italienische Großbank Intesa von ihrer Tochterfirma trennen. Offenbar liegen dem Geldhaus bereits mehrere Angebote vor.

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Die Zahlungsabwicklungstochter der Bank ist unter anderem auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig. Quelle: Reuters

Mailand Die italienische Großbank Intesa SanPaolo führt Insidern zufolge fortgeschrittene Gespräche über einen milliardenschweren Verkauf ihrer Zahlungsabwicklungstochter Setefi. Für die mit mehr als einer Milliarde Euro bewertete Firma hätten die heimischen Zahlungsverkehrspezialisten Istituto Centrale della Banche Popolari (ICBPI) und SIA verbindliche Angebote vorgelegt, sagten fünf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine endgültige Entscheidung könnte nächste Woche fallen, ergänzten zwei der Insider.

Setefi wickelt die elektronischen Zahlungen für 15 Millionen Kreditkarten ab. Die meisten davon wurden von Intesa ausgegeben. Das Unternehmen ist unter anderem auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig. Intesa und SIA lehnten Stellungnahmen ab, von ICBPI war zunächst keine zu erhalten.

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