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Investitionen Finanzfirmen stecken Milliarden in deutschen Mittelstand

Finanzinvestoren haben die guten Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2018 ausgenutzt und 4,4 Milliarden Euro in den deutschen Mittelstand investiert – so viel wie seit 15 Jahren nicht. Doch die Konkurrenz ist groß.

Die Anzahl an potenziellen Investoren steigt weiter. Quelle: dpa

Frankfurt/MainFinanzinvestoren haben im vergangenen Jahr gut 4,4 Milliarden Euro in den deutschen Mittelstand investiert und damit so viel wie seit 15 Jahren nicht. Mit 35 Transaktionen wurde der Rekordwert des Jahres 2007 (36) nur knapp verfehlt. Das geht aus der jährlichen Aufstellung der Deutschen Beteiligungs AG (DBAG) vor, die am Donnerstag in Frankfurt veröffentlicht wurde.

2016 hatten solche Geschäfte von Private-Equity-Gesellschaften ein Gesamtvolumen von 3,6 Milliarden Euro erreicht. Berücksichtigt werden in der Statistik Transaktionen mit einem Wert von 50 Millionen bis 250 Millionen Euro. „Aufgrund der guten Rahmenbedingungen erwarten wir auch 2018 eine hohe Marktaktivität“, sagte Torsten Grede, Sprecher des DBAG-Vorstands. Allerdings konkurrieren nach Beobachtung des Unternehmens immer mehr potenzielle Investoren um eine sich kaum verändernde Zahl von Unternehmen, die zum Kauf angeboten werden.

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