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Investment Goldman Sachs verdient weniger

Den US-Banken macht das Handelsgeschäft zu schaffen, dennoch steigen bei vielen die Gewinne. Nicht aber bei Goldman, die im dritten Quartal weniger verdienen als vor einem Jahr. Experten rechneten mit schlimmeren Zahlen.

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Der Investmentriese erlebt ein schwieriges Quartal. Quelle: Reuters

Als eine von wenigen US-Großbanken hat Goldman Sachs im dritten Quartal einen Gewinnrückgang verbucht. Verglichen mit dem Vorjahresquartal sank der Nettogewinn um drei Prozent auf 2,04 Milliarden Dollar, wie die Investmentbank am Dienstag mitteilte.

Die Gründe liegen im schwachen Anleihehandel und höheren Steuern. Die Erträge stiegen hingegen um zwei Prozent auf 8,3 Milliarden Dollar. Analysten hatten einen noch stärkeren Gewinnrückgang erwartet, die Goldman-Sachs-Aktie legte daher vorbörslich zu.

Die Erträge im Handel mit Anleihen, Rohstoffen und Devisen brachen um 26 Prozent auf 1,45 Milliarden Dollar ein. Auch die anderen US-Großbanken hatten über ein schwächelndes Handelsgeschäft berichtet, konnten die Gewinne aber steigern. So etwa Morgan Stanley, die ihre Zahlen ebenfalls am heutigen Dienstag vorlegten. Dank der Stärke in der Vermögensverwaltung und im Investmentbanking kletterte der Gewinn um elf Prozent auf 1,69 Milliarden Dollar, die Erträge legten um drei Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar zu.

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