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Investmentbank Goldman Sachs-Chef Lloyd Blankfein hört vermutlich Ende des Jahres aus

Der Vorstandsvorsitzende der Investmentbank könnte Ende des Jahres zurücktreten. Zwei Nachfolger sind bereits im Gespräch.

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Der 63-Jährige scherzte, dass er wohl am Schreibtisch sterben werde. Quelle: Reuters

Lloyd Blankfein, der seit mehr als zwölf Jahren amtierende Vorstandsvorsitzende der Investmentbank Goldman Sachs, bereitet laut Wall Street Journal seinen Rückzug vor.

Dem Bericht zufolge könnte der 63-Jährige schon Ende 2018 seinen Posten verlassen. Als Nachfolger sind seine beiden Stellvertreter Harvey Schwartz und David Solomon im Gespräch.

Auch wenn über eine mögliche Nachfolge immer wieder spekuliert worden ist: Blankfein war bisher keine Müdigkeit anzumerken. Der Goldman Sachs-Chef selbst hatte einmal gescherzt, er werde an seinem Schreibtisch sterben. Die US-Großbank hatte zuletzt vor allem im Handelsgeschäft eher enttäuschende Ergebnisse vorgelegt.

Das ist auch ein Grund dafür, dass sich die Bank breiter aufstellt und nun auch mit weniger vermögenden Kunden Geschäfte macht. Mit der Retail-Tochter Marcus erreicht Goldman online Menschen, die zuvor nie als Goldman-Kunden in Frage gekommen wären.

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