Investmentbank Goldman Sachs will Bitcoin-Futures abwickeln

Einem Medienbericht zufolge will Goldman Sachs für bestimmte Klienten die sogenannten Bitcoin-Futures abwickeln. Auf eigene Rechnung will die Investmentbank aber nicht bei den Wetten auf den Kurs der Internetwährung mitmachen.

Goldman Sachs: Investmentbank will Bitcoin-Futures abwickeln Quelle: Reuters

New YorkDie führende US-Investmentbank Goldman Sachs plant nach einem Medienbericht, für bestimmte Klienten Finanzwetten auf Bitcoins abzuwickeln. Konkret geht es um „Futures“ genannte Derivate, mit denen Anleger auf die Kursentwicklung der Kryptowährung spekulieren können, ohne diese selbst kaufen zu müssen.

Goldman Sachs wolle zwar nicht auf eigene Rechnung beim Handel mit solchen Bitcoin-Futures mitmischen, solche Geschäfte aber für ausgewählte Kunden ausführen, berichtete der Finanzdienst Bloomberg am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf eine eingeweihte Quelle.

Eine Sprecherin der Bank sagte lediglich, dass es sich um ein neues Produkt handele, dessen Risiken man derzeit prüfe. Der Handel mit Bitcoin-Futures soll in den kommenden Tagen an zwei großen Börsen starten. Die Aussicht auf den Durchbruch in diesen Bereich der etablierten Finanzmärkte hat den Kurs bereits stark schwanken lassen.

Am Donnerstag knackte der Bitcoin-Preis zunächst ein Rekordhoch von über 19.000 Dollar, danach ging es jedoch erst einmal wieder kräftig bergab. Insgesamt ist der Kurs in den vergangenen Monaten regelrecht explodiert. Zum Vergleich: Anfang des Jahres kostete eine Einheit der seit 2009 existierenden Kryptowährung noch weniger als 1000 Dollar.

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