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iPhone-Hersteller Apple steigt bei Herausforderer von großen Musikkonzernen ein

Die Firma UnitedMasters hat in ihrer jüngsten Finanzierungsrunde 50 Millionen Dollar eingesammelt – der iPhone-Konzern ist dabei der führende Investor.

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Apple gilt als die Nummer zwei im Musikstreaming. Quelle: dpa

Apple beteiligt sich an einem Start-up, das den großen Musikkonzernen den Kampf angesagt hat. Die Firma UnitedMasters sammelte in ihrer jüngsten Finanzierungsrunde 50 Millionen Dollar (aktuell 42,6 Mio Euro) ein – der iPhone-Konzern war dabei der führende Investor. Insgesamt sei das New Yorker Start-up dabei mit 350 Millionen Dollar bewertet worden, schrieb die Wirtschaftszeitung „Financial Times“. Apple bekommt damit einen substanziellen Anteil.

Gründer Steve Stoute will mit UnitedMasters Künstlern eine Alternative zu Verträgen mit traditionellen Plattenfirmen wie Universal Music bieten. Aktuell hätten Musiker, die bei den großen drei der Branche unter Vertrag stünden, immer noch einen Vorteil gegenüber unabhängigen Künstler, kritisierte Stoute am Mittwoch. Er hoffe, dass die strategische Partnerschaft mit Apple nach dem Deal dies ändern werde. „Solche Veränderungen brauchen aber Zeit“, schränkte er ein. UnitedMasters werde inzwischen von einer Million unabhängiger Musiker genutzt.

Für Künstler würden Einnahmen, die über Erlöse aus dem reinen Geschäft mit Musikaufnahmen hinausgingen, immer wichtiger, betonte Stoute. Er selbst war früher bei Sony Music, einem der großen Platten-Label. „Ich war am Soundtrack für den Film „Men in Black“ beteiligt, wir setzten zehn Millionen Tonträger ab und das war ein großer Erfolg. Aber die Sonnenbrille, die Will Smith in dem Film trug, verkaufte sich noch besser.“ Inzwischen sei das Konzept, die Musik als Sprungbrett für weiteres Geschäft wie Fanartikel oder Konzerttickets zu nutzen.

Apple gilt als die Nummer zwei im Musikstreaming. Marktführer Spotify hat nach jüngsten Angaben 345 Millionen Nutzer, von denen 155 Millionen zahlende Abo-Kunden sind. Apple Music kam bis Sommer 2019 ohne eine Gratis-Version auf 60 Millionen Abo-Kunden und legte seitdem keine neuen Zahlen mehr vor.

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