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Irland Irische Aufsichtsbehörde plant strengere Kontrollen für Immobilienfonds

Die Währungshüter befürchten die Auswirkungen eines Schocks auf dem Immobilienmarkt. Die Zentralbank ist über die Höhe der Verschuldung einiger Fonds sehr besorgt.

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Die Verschuldung ist bei den in Irland ansässigen Immobilienfonds höher als bei der europäischen Konkurrenz. Quelle: Lukas Bischoff / vario images

Die irische Zentralbank plant eine Verschärfung der Vorschriften für gewerbliche Immobilienfonds. Sie ist in Sorge darüber, dass sich Schocks auf dem Immobilienmarkt während eines Abschwungs in der Gesamtwirtschaft verstärken könnten.

Die Aufsichtsbehörde berät über eine Reihe von „Maßnahmen zur Begrenzung von Leverage und Liquiditätsinkongruenzen für Immobilienfonds, die in den letzten Jahren zunehmend mit der Binnenwirtschaft verbunden sind“, sagte der Gouverneur der Zentralbank, Gabriel Makhlouf, am Donnerstag.

„Die Verschuldung ist bei den in Irland ansässigen Immobilienfonds höher als bei den europäischen Konkurrenten, was eine zusätzliche Anfälligkeit für Preisrückgänge schafft, die zu Verkaufsdruck auf dem Markt führen könnte“, sagte er.

Die Vorschläge würden die Einführung von Obergrenzen „für die Verschuldung und Leitlinien für die Meldefristen für Immobilienfonds beinhalten, die zu mehr als 50 Prozent direkt oder indirekt in irische Immobilien investieren“, so die Zentralbank in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht.

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    Dieser sieht vor, dass die Zentralbank im Falle eines Marktabschwungs die Begrenzung vorübergehend aufhebt und im Falle eines „zunehmenden Überschwangs“ wieder verschärft.

    Stellungnahmen bis Februar 2022 möglich

    Die Zentralbank hat mindestens seit Februar signalisiert, dass sie über die Höhe der Verschuldung einiger Immobilienfonds besorgt ist, und sie hat diese Bedenken seither mehrfach bekräftigt. Sie wird bis Februar 2022 Stellungnahmen zu den geplanten Vorschriften entgegennehmen.


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