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IT Kartellbehörde der EU will Übernahmedeal von Nvidia genau durchleuchten

Um 54 Millionen Dollar will der Grafikkartenhersteller den Chipentwickler Arm kaufen. Britische Wettbewerbshüter warnten bereits vor der Übernahme.

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Nvidia will den britischen Chipentwickler Arm übernehmen. Quelle: Reuters

Der US-Grafikkartenspezialist Nvidia will Insidern zufolge Anfang September einen Antrag bei der Europäischen Kommission für die 54 Milliarden Dollar schwere Übernahme des britischen Chip-Entwicklers Arm stellen. Es werde erwartet, dass die Kartellbehörde nach einer 25-tägigen Vorprüfung eine umfassende mehrmonatige Untersuchung des Deals starte, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Damit könnte es für Nvidia schwer werden, die Akquisition vor Ablauf der Frist im März 2022 über die Bühne zu bringen. Die britischen Wettbewerbshüter haben bereits erklärt, der Deal könne den Wettbewerb schädigen und umfangreiche Ermittlungen gefordert.

Vor knapp einem Jahr hatte Nvidia angekündigt, Arm vom japanischen Technologieinvestor Softbank übernehmen zu wollen. In der Branche sorgte das für einen Aufschrei. Arm gilt bislang als neutraler Akteur, der an verschiedene Unternehmen wie Qualcomm, Samsung Electronics und Apple Patente verkauft. Fast jedes Smartphone und Millionen anderer Geräte verfügen über lizenzierte Arm-Prozessoren. Laut Nvidia sollen inzwischen Arm-Kunden wie Broadcom und MediaTek den Deal unterstützen.

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